In Aktien investieren: Schritt für Schritt (32)

Hier stelle ich dir meinen Investmentprozess vor.

Unter dem Motto „Meine Finanzen, meine Entscheidung“ zeige ich, wie man sowohl finanziell unabhängig als auch weniger abhängig von Anlageberatern werden kann. Das Ganze ist nicht nur machbar, sondern kann sogar Spaß machen.

Überblick – Wie investiere ich in Aktien?

  • Unabhängigkeit durch selbstständiges Investieren
  • 5 Schritte: der VITAL-Prozess

Inhalt
 
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Wie immer der obligatorische Disclaimer, das hier ist keine Anlageberatung. 

Ich zeige dir hier, wie ich investiere und freue mich natürlich, wenn du was für dich daraus mitnimmst und unabhängig von deiner Bank beratern und gebühren wirst, ganz nach meinem Motto, meine Finanzen, meine Entscheidung. 

Wie investiere ich in Aktien?

In dieser Zusammenfassung der Grundlagenstaffel des Podcasts „Aktien mit Schmackes“ möchte ich noch einmal einen Überblick über meine gesamten Investment-Prozess geben.

Zu allen Punkten findest Du direkt Links zu den entsprechenden Episoden. Falls du mehr Details suchst, da findest du sie.

Mir ist wichtig zu zeigen, dass Investieren eine Möglichkeit ist, unabhängig zu werden, sowohl finanziell als auch in Bezug auf das Vertrauen in Anlageberater.

Es ist machbar und kann Spaß machen.

Wir wählen gute, qualitativ hochwertige Unternehmen zu einem guten Preis aus.

Es ist wichtig, richtig zu kaufen, zu verkaufen und die Investments zu pflegen.

Das Verstehen des Geschäftsmodells ist entscheidend, um gute Unternehmen auszuwählen. Das Interesse am Business ist dabei besonders wichtig.

Die Top-Qualität ist wichtig, aber die Zahlen sind nicht alles. Sie dienen lediglich als Hygienefaktor und helfen uns dabei, gefährliche Investments auszusortieren und Risiken zu minimieren. Es ist wichtig, dass wir die Zusammenhänge verstehen und die wesentlichen Informationen aus dem Geschäftsbericht extrahieren können.

Das Verständnis des Geschäftsmodells ist entscheidend, da die Investitionsentscheidung im Kopf stattfindet.

Es ist jedoch auch wichtig, den Preis angemessen zu bewerten und nicht zu viel für ein Unternehmen zu bezahlen. Billig ist nicht unbedingt preiswert und das beste Unternehmen kann zu teuer sein.

Langfristiges Denken ist von größter Bedeutung, da die größten Fehler beim Kaufen und Verkaufen gemacht werden.

Beim Kaufen und Verkaufen sollten wir nicht von Angst oder den Meinungen anderer beeinflusst werden.

Die Kunst besteht darin, sich bewusst zu machen, dass man nicht immer der Meinung der Masse folgen muss, auch wenn es um den Kauf von Aktien geht.

Es ist unerlässlich, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich nicht von den Medien oder der breiten Öffentlichkeit beeinflussen zu lassen. Statt sich von der Masse mitreißen zu lassen, sollte man sich auf sein eigenes Urteil und die gründliche Pflege seiner Investments konzentrieren. Das umfasst auch, die Quartalsergebnisse regelmäßig zu überprüfen und stets up-to-date zu bleiben.

Die Realität zeigt: Schnell reich werden ist ein Mythos. Investieren ist ein Prozess, der Zeit, Arbeit und Engagement erfordert. Es ist daher unverantwortlich, zu glauben, dass man sein Vermögen über Nacht vervielfachen kann.

Wenn du deine individuelle Investment-Strategie suchst und diese auch umsetzen möchtest, im Rahmen des ValueInvestment-Mentorings können wir zusammen daran arbeiten.

Der gesamte Inhalt zum Nachlesen

In dieser Zusammenfassung möchte ich dir noch einmal einen ganz kurzen Gesamtüberblick geben, wobei es mir wichtig ist, zum einen zu zeigen, dass das Investieren wirklich eine Möglichkeit ist, unabhängig zu werden, sowohl was das Geld betrifft, auch wenn dieser Begriff der finanziellen Freiheit wieder so als Sau durchs Dorf getrieben wird, aber unabhängig vor allem auch in dem Sinne, dass man niemandem blind vertrauen muss und nicht von Anlageberatern abhängig ist.

Mir ist auch wichtig, dass es machbar ist und zwar für jeden, der ein bisschen Zeit investieren will, weil es natürlich Arbeit kostet, das ist klar, aber ich glaube, dass man das effektiv und effizient machen kann.

Dann ist für mich ganz wichtig der Punkt, investieren kann Spaß machen, kann Freude machen, kann interessant sein.

Unabhängig werden und Spaß dabei haben

Wir müssen uns nicht mit langweiligen Unternehmen beschäftigen, die vielleicht für andere interessant sind, aber wenn du welche findest, die für dich interessant sind, und da gibt es unendlich viele Es gibt wirklich viele da draußen, für jeden Geschmack.

Dann kann Investieren wirklich Spaß machen.

Ganz wichtig, wir suchen uns gute Unternehmen aus.

Qualitativ hochwertige Unternehmen, da gibt es auch keine Kompromisse, zu einem guten Preis, wobei der Preis nicht so wichtig ist wie die Qualität, aber auch nicht egal.

Dann das Mindset, auch mit den besten Aktien kann man viel falsch machen.
Deshalb ist es wichtig, richtig zu kaufen, aber vor allem auch richtig zu verkaufen und sich zwischendurch um seine Investments zu kümmern und am Ende vorbereitet zu sein, denn wenn die Gelegenheiten kommen, dann macht es Sinn, auf eine Liste schauen zu können und loszulegen.

Ich werde das heute noch einmal kurz durchgehen und hoffe, dass es dir einen schönen Abschluss gibt über dieses ganze Thema des Investierens, des Value Investing Prozesses.

Warum selbst investieren und bessere Leistungen erzielen

Ich möchte damit beginnen, warum ich selber investiere. Das war ja das Hauptthema in den ersten Folgen.

Die Gebühren, die eine Bank nimmt oder ein Anlageberater oder ein Vermögensverwalter, you name it, sind das eine. Aber viel wichtiger finde ich fast, obwohl die Gebühren schon sehr viel Geld sind, ist dieses blinde Vertrauen, die Verantwortung vermeintlich abzugeben, obwohl man sie nicht los wird, das sind für mich die Gründe, warum, wenn ich es selber mache, ich meine Unabhängigkeit habe, ich die Verantwortung, das Ganze wirklich selber in der Hand habe und am Ende des Tages auch bessere Performance erzielen kann, mit viel, viel geringeren Gebühren, als wenn ich es meiner Bank gebe.
Also viele Gründe, es selbst zu machen.

Der Prozess: In Aktien investieren

Der Prozess, den ich dir im Rahmen des Akronyms VITAL vorgestellt habe, hat für mich vor allem eine ganz wesentliche Komponente, nämlich dass das Ganze Spaß machen kann.

Dass du Freude daran haben kannst, dass du Interesse daran haben kannst und dass es kein notwendiges Übel sein muss, weil du dir Unternehmen aussuchen kannst, die genau den Bereich betreffen, den du spannend findest.
Sei es Mode, Schmuck, Autos, Computer, Umweltschutz, Erdöl, Musikinstrumente, Outdoor-Sport, was auch immer.
Du findest auf jeden Fall spannende Sachen dazu.

Verstehen

Und mit den spannenden Sachen kommt dann hoffentlich auch das Verständnis für das Geschäftsmodell.

Weil ich glaube, das ist das Wichtigste bei der Auswahl von Unternehmen.

Dass wir verstehen, was ist das Geschäftsmodell, was ist der Wettbewerb und warum verdient das Unternehmen in zehn Jahren immer noch gutes Geld?

Trinken die Leute in zehn Jahren immer noch Coca-Cola, auch wenn es vielleicht Coca-Cola Light ist oder was auch immer? Kaufen sie noch Luxusartikel von LVMH? Sind privat betriebene Gefängnisse in den USA in zehn Jahren ein besseres oder schlechteres Geschäft?

Das sind alles Fragen, die wir mit Interesse am Geschäft beantworten können und die für die Perspektive des Unternehmens sehr wichtig sind. Ich habe ja den Begriff des Burggrabens oder der Mode für das Geschäftsmodell eingeführt.

Interesse

Das I von Vital für Interesse, das habe ich, glaube ich, schon das eine oder andere Mal erwähnt, das ist für mich das Allerwichtigste.

Es geht nicht nur darum, dass wir damit gute Unternehmen finden, sondern vor allem auch die eigene Motivation, den eigenen Schweinehund in den Griff zu kriegen, dass wir an dem Unternehmen dranbleiben, dass wir es hegen und pflegen Und deswegen ist es mir so wichtig, Unternehmen zu nehmen, die aus dem Bereich entweder Business oder Hobby oder wofür gibst du dein Geld aus oder auch was entspricht deinen Werten.

Top-Qualität beim Investieren in Aktien

Und dann kommen wir zur Spitzenqualität. Und ja, es geht um Zahlen, aber Zahlen sind nicht alles. Ganz im Gegenteil. Die Zahlen sind, glaube ich, das Unwichtigste.

Das ist ein Hygienecheck, ein Hygieneparameter. Dafür gibt es Vorlagen. Die findest du in der Online-Bibliothek.

Und dann haben wir uns so Sachen angeschaut, wie hat das Unternehmen überhaupt Gewinn gemacht. Man sollte meinen, das ist selbstverständlich, aber beim besten Willen nicht.

Dann, was ist mit den Schulden? Gerade jetzt, wo die Zinsen für die Schulden hochgehen, sind die Unternehmen, die irgendwann ihre Schulden refinanzieren müssen, plötzlich in der Situation, dass die neuen Kredite viel, viel mehr Zinsen kosten als die alten. Und das war vielleicht in der Planung nicht drin. Also Schulden, sehr zweischneidiges Schwert und deshalb für mich ganz wichtig, wenig Schulden.

Wachstumsraten, ganz sicher ein wichtiger Punkt. Es geht nicht nur darum, ein billiges Unternehmen zu finden, sondern viel wichtiger, das Unternehmen soll auch in Zukunft wachsen.

Wir wollen lange Freude daran haben und deshalb sind die Wachstumsraten wichtig und eine ordentliche Rendite, dass das Unternehmen effizient mit dem vorhandenen Kapital umgeht.

Zahlen sind nicht das Wichtigste!

Und wichtig ist mir auch, dass wir die Zusammenhänge verstehen, was diese Zahlen bedeuten, denn es ist nicht einfach nur blind die Zahlen anzuwenden und damit reich zu werden, so einfach funktioniert es nicht, aber die Zahlen sind ein guter Hygienefaktor, um viele gefährliche Investments auszusortieren und Risiken rauszunehmen.

Und ich sage mal so, selbst wenn du nur auf die Zahlen schaust und alles andere ignorierst, hast du hinterher mit Sicherheit mehr Qualität in deinem Investment als vorher. Ich glaube nicht, dass du dann schon auf der richtigen Seite bist, aber du würdest mit den Zahlen alleine schon viel Schrott aussortieren.

Wichtig ist mir noch mal, dieses Investieren hat die Zahlen wirklich nur als Hilfsmittel, als Werkzeug und nicht als primäre Beschäftigung, als Grundlage.

Das ist auch oft ein Punkt im Mentoring, dass vor allem, weil es dann um Geschäftszahlen geht, vielleicht nicht jeder oder jede damit so vertraut ist.

Und dann hat man immer das Gefühl, das muss man verstehen, dann klappt das.

Das ist aber keine Raketenwissenschaft, weil es sind nicht viele Sachen und man muss dafür nicht Buchhaltung lernen, sondern es geht darum, die wesentlichen Zusammenhänge zu verstehen.

Die paar Zahlen aus dem Geschäftsbericht herauslesen zu können und dann mit Excel-Template, Google-Sheets-Template die Werte berechnen zu können.
Das ist eigentlich egal, welche Vorbildung man hat.
Und das ist nicht der Kernpunkt, das ist ein Hygienefaktor, das ist ein Qualitätskriterium.

Wichtig ist, dass man das Geschäftsmodell, das Business versteht, dass man darüber nachdenkt.

Investmententscheidungen findet im Kopf statt

Ganz klar, die Investmententscheidung findet nicht in der Excel-Tabelle statt, die findet im Kopf statt.

Und das muss man sich zum einen bewusst machen, aber darauf muss man sich auch einlassen und, nicht sagen, es gibt ja einen magischen Prozess, wo drei Zahlen miteinander verwoben werden und am Ende purzelt irgendwie ein Ergebnis raus und wenn ich das mache, werde ich reich und berühmt.

Denn wenn das so wäre, dann wäre jeder Taschenrechner Millionär und diese ganzen magischen Systemanbieter, der Meinung sind, man muss nur ein paar Zahlen verhäckseln und dann kommt da was raus, halte, ich alles für unseriös und nicht machbar.

Aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Allerdings bis jetzt hat es halt nicht geklappt.

Du siehst, ich habe, und das als Physiker, der mit Daten und Zahlen schon irgendwie Spaß hat, ich habe da ein gespaltenes Verhältnis dazu, wenn die Menschen das ganze Investieren nur auf einzelne Zahlen runterbrechen wollen.

Angebot: Der Preis

Was aber eine wichtige Zahl ist, ist der Preis. Deshalb von Vital das A für Angebot, ist ja, dass wir nicht zu viel für unsere Unternehmen bezahlen wollen.

Ich habe dir ein Verfahren gezeigt, wie man Preis bestimmen kann. Es gibt noch weitere Verfahren und du solltest auch nicht nur eins verwenden.

Wichtig ist, billig ist nicht preiswert

Es gibt genug Unternehmen, die um die Hälfte gefallen sind und das anschließend nochmal machen können und auch tun.

Und ich hatte den Schnack gebracht, ein Unternehmen, das um 90% gefallen ist, ist ein Unternehmen, das vorher um 80% gefallen war und sich dann nochmal halbiert hat.

Also Geld verlieren kann man auch mit billigen Unternehmen.

Und das beste Unternehmen kann aber auch zu teuer sein, aber auf der anderen Seite ist billiger Schrott halt immer noch Schrott.

Langfristig

Also der Preis ist wichtig. Noch wichtiger, und das mag man kaum glauben, wo ich hier so vehement schon die anderen Punkte vertreten habe, ist aber das Langfristige.

Kaufen und Verkaufen

Denn beim Kaufen, noch viel, viel mehr aber beim Verkaufen werden die allergrößten Fehler gemacht und da verlieren wir am schnellsten Geld bzw. verhindern, dass wir Geld verdienen.
Kaufen in verschiedenen Portionen in Abhängigkeit vom Wunschpreis und aktuellen Preis des Unternehmens, ist das eine und noch relativ einfach machbar.

Aber verkaufen unabhängig zu machen von Panik an der Börse, Angst, was die Herde da draußen, was die Zeitungen uns alles erzählen, sondern zu verkaufen, wenn sich das Geschäftsmodell ändert, wenn wir nicht mehr ein gutes Unternehmen vor uns haben, wenn wir der Meinung sind, kein Geld mehr verdienen können. Das ist die große Kunst und das ist schwierig.

Und da muss man drüber nachdenken, das muss man sich bewusst machen, da muss man sich immer wieder daran erinnern und ich merke das selber, wir haben im Augenblick relativ spannende Zeiten, aber nur weil alle Welt grad der Meinung ist, man muss Coca Cola kaufen, weil Coca Cola billig geworden ist, heißt das nicht, dass man Coca Cola kaufen muss oder dass ich Coca Cola kaufen muss.

Und das auszublenden und zu sagen, ja schön, dass alle der Meinung sind, wir haben eine andere Meinung und wir machen das, was wir für richtig halten, das ist schwierig. Aber das ist genau das, wo Geld verbrannt wird, respektive Geld verdient wird.

Investments pflegen und auf Nachrichten achten

Dazu gehört natürlich auch, dass wir unsere Investitionen pflegen.
Denn das tollste Unternehmen kann sich in ein nicht so tolles oder vielleicht sogar schlechtes Unternehmen verwandeln.
Und das sollten wir merken. Die Chancen sind vielleicht nicht so groß, weil wir etwas Gutes ausgewählt haben, aber wir sind ja an einem langfristigen Investment interessiert.
Und deswegen, die Quartalszahlen anzuschauen, um so einen Quick-Check zu machen, einmal im Jahr, die Zahlen zu aktualisieren, wenn die neuen Jahreszahlen rauskommen, die Nachrichten, die zumindest nicht zu ignorieren, sondern zu schauen, gibt es was Signifikantes, was Wichtiges, was Relevantes an Nachrichten über mein Unternehmen.

Das sollte auf jeden Fall Teil des Investorenalltags sein.

Watchlist

Und natürlich sporadisch auch mal gucken, ob irgendwelche Unternehmen vielleicht gerade im Angebot sind. Das wäre ja irgendwie schade, wenn man es nicht mitkriegen würde. Das heißt, der Alltag besteht im Wesentlichen aus Suchen von Unternehmen, die auf eine Watchlist setzen, das ganze Hegen und Pflegen. Auch die, die du auf der Watchlist hast, möchtest du ja irgendwie beobachten. Aber das sind auch keine zig oder hunderte, sondern das sind wenige ausgewählte Unternehmen. Ich.

Bei mir sind aktuell auf der Watchlist 22 Unternehmen und das ist, glaube ich, die größte Anzahl, die ich je hatte. Davon bin ich in Teilen investiert, Teile sind mir halt noch zu teuer, bei Teilen ist es mir nicht wirklich klar, ob es wirklich die finale Entscheidung ist.

Aber es sind keine hunderte von Unternehmen, die könnte man ja auch gar nicht pflegen. Aber so viele gute findet man halt auch nicht so einfach. Aber wenn, dann mit Schmackes investieren.

Selbst erfolgreich in Aktien investieren ist machbar

Also ganz wichtig, dranbleiben, ignorieren, was die Presse macht, was die Leute drumherum machen und seine eigene Entscheidung treffen.

Du merkst, ich bin einerseits der Meinung, das ist wirklich für jeden und jede machbar, aber es muss auch klar sein, dass man nicht auf Knopfdruck reich wird.

Die Gespräche auch oft mit meinen Mentees, weil man immer das Gefühl hat, bei Aktien oder bei Geldanlage generell, viele denken, da gibt es so einen Geheimzirkel, die haben irgendwie geheime Systeme. Wenn man die kennt, dann kann jeder Depp auf Knopfdruck Geld verdienen und Millionär werden ohne zu arbeiten. Und das funktioniert einfach nicht.

Nur ein paar Zahlen eintippen und dann fallen am Ende drei tolle Sachen raus, die man jetzt kauft und dann ist man in fünf Jahren x-mal Millionär mit wenig Einsatz. Das funktioniert nicht.
Das ist unseriös, wenn einem das versprochen wird und am Ende des Tages kommt von nix nix. Das kostet definitiv Zeit und Arbeit und Energie zu investieren, aber man kann es richtig oder falsch machen.

Und ein vernünftiger Prozess, der die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge macht, so dass man die Sachen nicht doppelt und zehnfach macht und dass man schnell aussortieren kann, die schlechten Sachen und die guten Sachen behält, das macht dann den Unterschied. Aber am Ende des Tages ist es natürlich so, dass du in dein Vermögen, das du investiert hast oder investieren willst, wahrscheinlich viele Jahre deines Lebens harte Arbeit gesteckt hast.

Dann ist es meiner Meinung nach absolut unverantwortlich zu glauben, dass man das auf Knopfdruck in fünf Minuten versechsfachen kann. Dann frage ich mich, wofür hast du die ganze Zeit vorher gearbeitet, nur um dann irgendwann dieses Geheimrezept zu finden. Das heißt, etwas Zeit und Energie in die Erhaltung und Vermehrung seines Vermögens zu investieren, halte ich für absolut selbstverständlich und notwendig.


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